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Soloprogramme - Szenische Lesungen - mit Bühnenbild und Kostüm
recherchiert und zusammengestellt von und mit Gisela Keiner

     
2000 Jahre und 1945  
2009: „2000 Jahre und 1945 - Müddersheim und drumerum
Eine Geschichtscollage: 1. Teil im Theater und 2. Teil im Wald.
Mitwirkung: Dr. David Klingenberger.
 
Atmosphäre Wald
     
2008: „Die Nibelungen kehren zurück“
Performance: 1. Teil im Theater und 2. Teil am Neffelbach (Niflungenbach). Über die "Niflungen", die aus Virnich bei Zülpich kamen.
Von Gisela Keiner und mit Peter Niemeyer.
     
2007: „Orient goes West“
Szenische Lesung von Texten, zu denen der Orient uns inspiriert hat.
Programmausschnitt als Videoclip: MP4-Format, WMV-Format
     
  2006: „Clara Viebig: Erste Eifel Krimiautorin – ihre Spuren durch Deutschland“
Eine dramatische Lesung von Gisela Keiner - mit Bühnenbild und Kostüm.
Mitwirkung: Musikgruppe „Tritett“ - Köln, freie Improvisation (Jazz/Rock/neue Musik), Axel Höptner, Gernot Bogumil, Karl Krützmann, Dieter Weber.
     
  2003: „Netzwerk Mittelalter - 1200 - eine Momentaufnahme“
Ein Programm von und mit GISELA VON MÜDDERSHEIM.
Ein geschichtlicher Moment, wie ein Aufbruch in die Moderne (mit Drehleier).
     
  2002: „Korsagerie, Korsagerie, wer dich benützt, vergisst Dich nie!“
Ein Abend über Julie Schrader, dem welfischen Schwan, von und mit Gisela Keiner -
über eine ungewöhnliche Frau und Dichterin Anfang des 20. Jahrhunderts (Berlin).
     
  1990: „Die lästerliche Vorweihnacht vom Rhein“
mit alten rheinischen Liedern, einem Rap und vielen Instrumenten.
     
     


„Clara Viebig: Erste Eifel Krimiautorin – ihre Spuren durch Deutschland“
Eine dramatische Lesung von Gisela Keiner – mit Bühnenbild und Kostüm
Mitwirkung: Musikgruppe „Tritett“ - Köln, freie Improvisation (Jazz/Rock/neue Musik)
Axel Höptner, Gernot Bogumil, Karl Krützmann, Dieter Weber.


Clara Viebig
- Eine der eindrucksvollsten Schriftstellerinnen Anfang vorigen Jahrhunderts - dem Beginn einer selbständigen Position der Frau im öffentlichen Leben, in der Kunst, in der Literatur. Eine "Berufsfrau"!

Ihre sozial tiefgreifenden Romane und Erzählungen über die Menschen der Eifel z.B. und über die Natur der Eifel, könnte man fast als Beginn unserer heute so beliebten Eifelkrimis ansehen. An Spannung und Dramatik und Emotionalität unübertroffen! Wirkungsvoll auch heute, vor allen Dingen auch durch ihre Sprachgewalt!



Foto: Lothar Teske

Stimmen zur Premiere auf Burg Niedeggen März 2006 (im Verbund mit dem Kreis Düren):

"Hallo Gisela, das war eine gelungene Veranstaltung!!! Kompliment!!! Man spürt, wie Dir die Texte am Herzen liegen, und so wie Du sie vorträgst, berühren sie auch Deine Zuhörer. Gelungen fand ich auch die Auswahl der Musik, die sicher nicht jedermanns Sache ist. Deine "jecke Truppe" aus Kölle hat sich sehr feinfühlig und proffesionell dargestellt und wirkte nach meinem Empfinden weder übertrieben noch aufdringlich. Die haben sich dankenswerter Weise sehr zurückgehalten, ich vermute, die können auch ganz anders.... Selbstverständlich ist man als Zuschauer und Zuhörer mit seiner Konzentration mal eher bei den Texten, mal eher bei der Musik: ein spannungsvoles Wechselspiel, ein Kontrast - der seinen Reiz hat. Vielen Dank für den schönen Abend." (Michael Pohlmann, Bildhauer)



Die Niflungen (Nibelungen) kehren zurück
Ein Programm von Gisela Keiner und mit Peter Niemeyer

...ja wo reiten sie denn?“ (frei nach Loriot)

Ich habe sie mit meinem Kollegen Peter Niemeyer kurz in meinem „Kleinen Theater auf dem Lande“ angehalten und bearbeitet...!


Die Niflungen, die Nibelungen, die uns – retour – aus Norwegen über die Thidrekssaga, die Didrik von Bern/Bonn Saga, erreichten, lebten in Virnich bei Zülpich. (H. Ritter-Schaumburg: „Die Nibelungen zogen nordwärts“).

Nach der bekannten Familientragödie zwischen Siegfried, Krimhild, Brunhild, Hagen und König Gunter zogen die Niflungen bei mir den Niflungenbach entlang, heute Neffelbach, über Neuss nach Soest, zum Hünen-König Attala, wo sich ihr Schicksal erfüllte.





Netzwerk Mittelalter - eine Momentaufnahme
Ein Programm von und mit Gisela von Müddersheim

"Zeitzeugen - ja? - Sie haben Zeit, ich kann zeugen, - von einem Moment in der Geschichte des Mittelalters, der Zeit so um 1200, der Zeit eines Aufbruchs zu etwas Neuem, so wie ein Aufbruch in die Moderne!

  ...die Netzwerke funktionierten damals schon ebenso gut wie heute - mit wirklich imponierenden Ausmaßen: die Via Regia, die Königsstraße von Paris nach Kiew - die Bernsteinstraße nach St. Petersburg - die Seidenstraße von Rom aus über den ganzen Orient usw. usw. Die Wasserstraßen: von der Hanse, die sie von den Wikingern übernommen hatten, zu Handelsstraßen umfunktioniert und die Netzwerke der Kultur, die sich daraus ergaben. Aber wichtig ist mir auch von den großen Frauen der Zeit zu erzählen, z. B. Hildegard v. Bingen; von den Mystikerinnen, die einmalig - leider - in der Geschichte des Christentums eine eigene weibliche Theologie entwickelt hatten, und damit das Todesurteil für eigenes weibliches Denken für 500 Jahre unterschrieben... neun Millionen "Hexen"verbrennungen.

Eine Momentaufnahme, die natürlich mit dem Minnelied die Atmosphäre dieser Zeit beschreibt.

Walther v. der Vogelweide und Friedrich II - mit Auszügen aus seinen Tagebüchern: "Mann aus Apulien" - sind die wirklichen Zeitzeugen, die ich im zweiten Teil zu Wort kommen lasse. Die Drehleier und sonstiges - Lieder, Gedichte - unterstützen das Vergnügen am Mitdenken in einer vergangenen und doch in vielem auch so nahen Zeit!

Literarische Performance in Bühnenbild und Kostüm, mit Drehleier und diversen Instrumenten.



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Korsagerie, Korsagerie, wer dich benützt, vergisst Dich nie
Ein Abend über Julie Schrader von und mit Gisela Keiner - über eine ungewöhnliche Frau und Dichterin in der Wilhelminischen Zeit

Der "welfische Schwan" wurde sie genannt und die "Sappho aller Welfen". In Hannover 1881 geboren, nahm sie sich von schwerer Krankheit heimgesucht, 1939 das Leben.

Gisela Keiner schlüpft in die Rolle dieser außergewöhnlichen Frau, gibt Einblick in das literarische Werk und das Leben dieser fast vergessenen Dichterin, die der erotischen Lust und der Liebe zur Poesie gleichermaßen zugetan war. Julie Schrader liebte, dichtete und schrieb mit einer Unbefangenheit, Direktheit und einem Mutterwitz, de ganz und gar ungewöhnlich war für ihre Zeit - und erst recht für eine Frau. Unüblich war auch, dass sie ihren Lebensunterhalt als Hausdame und Vorleserin bei der "besseren Gesellschaft" verdiente. Nebenher erlöste sie prominente Künstler, Adelige und Bürgersöhne von Prüderie und Liebesnöten, wobei das Geschenk der Lust ihr Lohn genug war. Aussagen zur Biographie, Ausschnitte aus dem Dichtwerk und eigene Erklärungen zu gesellscahftlichen und politischen Gegebenheiten verdichtet Gisela Keiner zu einem schwesterlichen Dialog, der auch Bezüge zur Gegenwart herstellt.

NGZ vom 10.04.2001:
"Zwei Frauen zogen die Zuschauer in den Bann"

Neuss. Obwohl die Autorin Julie Schrader vor 100 Jahren lebte und sich im Laufe der Zeit Vieles grundlegend verändert hat, sind ihre Texte immer noch faszinierend. Die Schauspielerin Gisela Keiner war begeistert von Julie Schraders Witz und ihrem starken Verlangen auf eigenen Beinen zu stehen. (...) In dem zweistündigen Programm lernt der Zuschauer die Autorin gut kennen. Gisela zieht die Zuschauer schnell mit in den Bann dieser Frau, so dass gar nicht mehr klar ist, von wem der Zuschauer so angetan ist; von den texten Julie Schraders oder von der ungeheuren Freude der Schauspielerin, die diese Texte präsentiert. Am Ende ist es wohl beides. Herzlichen Ablaus gab es am Schluss deshalb für beide Frauen. (Janine Oswald)

Rheinische Post vom 09.10.2000:
"Julie Schrader wieder zum Leben erweckt"

(...) Bühnenbild übertraf Erwartung Die Erwartungen wurden schon durch das Bühnenbild selber übertroffen, denn der Eindruck entstand, als handele es sich um das Zimmer der Julie Schrader. Dann erschien sie - Julie Schrader, der "welfische Schwan" alias die kostümierte Gisela Keiner. (...) Die Schauspielerin verstand es ausgezeichnet, die tragikmischen Worte von Julie Schrader mit gestik und Mimik umzusetzen. Viel Applaus am Ende. Der Applaus am Ende gleich zwei Personen: einmal der hervorragenden Darbietung von Gisela Keiner, die Julie Schrader wieder zum Leben erweckte, aber auch zum anderen der begabten Dichterin und Schriftstellerin selbst, die zu ihrer Zeit alle konvetionellen Schranken durchbrach, ihre Lust und all das, was sie bewegte, ohne Umschweife oftmals mit viel Witz schilderte. (Eva Weingärtner)

Literarische Performance in Bühnenbild und Kostüm.

Aufführungen: Neuss, Bonn, Disternich, Stuttgart etc.




Die lästerliche Vorweihnacht vom Rhein
Ein Programm von und mit Gisela Keiner


M
al was eigenes zu machen war der Antrieb. Bei dem berühmten Volksliedsammler Professor Klusen - überzeugter Rheinländer - fand ich was ich suchte. Er schenkte mir - ein großes Danke! - ein Büchlein mit alten niederrheinischen Volksliedern, die er gesammelt hatte.

Und siehe da, ich fand im alten bäuerlichen vorweihnachtlichen Leben was ganz anderes, als die sentimentale Vorweihnacht meiner Kindheit - von der heutigen Vorweihnacht ganz zu schweigen - und so heißt mein Programm: "Die lästerliche Vorweihnacht vom Rhein" - ich selbst komme aus Krefeld und habe dazu natürlich eine besondere Beziehung.

Ich bedanke mich für die Mitarbeit von Paula Mader und Petra Wuttke.

Literarische Performance in Bühnenbild und Kostüm, mit Drehleier, Glockenspiel und diversen Instrumenten. Dauer der Vorstellung: gut eine Stunde (Pause mögl.).

Vorstellungen: seit 1990 in Neuss, Krefeld, Grevenbroich, Bonn u.a.



Installationen - bildende Kunst

1. Installation mit Audiocollage 1984
    "S'Triptychon weiblich: Einflüsterungen"
mit CD

Hörbeispiel: (wma) (mp3)

2. Installation mit Toncollage 2003 (UN 2003 "Wasser")
    "Wasserschnecke, 1936 geb. im Zeichen des Krebs"
mit CD

Hörbeispiel: (wma) (mp3)

 
Gastperformance
 
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