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Soloprogramme
- Szenische Lesungen - mit Bühnenbild und Kostüm
recherchiert und zusammengestellt von und mit Gisela Keiner
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2008: „Die Nibelungen kehren
zurück“
Performance: 1. Teil im Theater und 2. Teil am Neffelbach (Niflungenbach).
Über die "Niflungen",
die aus Virnich bei Zülpich kamen.
Von Gisela Keiner und mit Peter Niemeyer. |
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2007:
„Orient
goes West“
Szenische Lesung von Texten, zu denen der Orient uns inspiriert
hat.
Programmausschnitt als Videoclip: MP4-Format,
WMV-Format |
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2006:
„Clara Viebig: Erste Eifel Krimiautorin –
ihre Spuren durch Deutschland“
Eine dramatische Lesung von Gisela Keiner - mit Bühnenbild
und Kostüm.
Mitwirkung: Musikgruppe „Tritett“ - Köln, freie
Improvisation (Jazz/Rock/neue Musik), Axel Höptner, Gernot
Bogumil, Karl Krützmann, Dieter Weber. |
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2003:
„Netzwerk Mittelalter - 1200 - eine
Momentaufnahme“
Ein Programm von und mit GISELA VON MÜDDERSHEIM.
Ein geschichtlicher Moment, wie ein Aufbruch in die Moderne (mit
Drehleier). |
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2002:
„Korsagerie, Korsagerie, wer dich benützt,
vergisst Dich nie!“
Ein Abend über Julie Schrader, dem welfischen Schwan, von und
mit Gisela Keiner -
über eine ungewöhnliche Frau und Dichterin Anfang des
20. Jahrhunderts (Berlin). |
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1990:
„Die lästerliche Vorweihnacht
vom Rhein“
mit alten rheinischen Liedern, einem Rap und vielen Instrumenten.
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| „Clara
Viebig: Erste Eifel Krimiautorin – ihre Spuren durch Deutschland“
Eine dramatische Lesung von Gisela
Keiner – mit Bühnenbild und Kostüm
Mitwirkung: Musikgruppe „Tritett“ - Köln, freie
Improvisation (Jazz/Rock/neue Musik)
Axel Höptner, Gernot Bogumil, Karl Krützmann, Dieter
Weber.
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Clara Viebig - Eine der eindrucksvollsten
Schriftstellerinnen Anfang vorigen Jahrhunderts - dem Beginn
einer selbständigen Position der Frau im öffentlichen
Leben, in der Kunst, in der Literatur. Eine "Berufsfrau"!
Ihre sozial tiefgreifenden Romane und Erzählungen über
die Menschen der Eifel z.B. und über die Natur der Eifel,
könnte man fast als Beginn unserer heute so beliebten
Eifelkrimis ansehen. An Spannung und Dramatik und Emotionalität
unübertroffen! Wirkungsvoll auch heute, vor allen Dingen
auch durch ihre Sprachgewalt!

Foto: Lothar Teske |
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Stimmen
zur Premiere auf
Burg Niedeggen März 2006 (im Verbund mit dem Kreis Düren):
"Hallo Gisela, das war eine gelungene Veranstaltung!!!
Kompliment!!! Man spürt, wie Dir die Texte am Herzen
liegen, und so wie Du sie vorträgst, berühren sie
auch Deine Zuhörer. Gelungen fand ich auch die Auswahl
der Musik, die sicher nicht jedermanns Sache ist. Deine "jecke
Truppe" aus Kölle hat sich sehr feinfühlig
und proffesionell dargestellt und wirkte nach meinem Empfinden
weder übertrieben noch aufdringlich. Die haben sich dankenswerter
Weise sehr zurückgehalten, ich vermute, die können
auch ganz anders.... Selbstverständlich ist man als Zuschauer
und Zuhörer mit seiner Konzentration mal eher bei den
Texten, mal eher bei der Musik: ein spannungsvoles Wechselspiel,
ein Kontrast - der seinen Reiz hat. Vielen Dank für den
schönen Abend." (Michael Pohlmann, Bildhauer)
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| „Die
Niflungen (Nibelungen) kehren zurück“
Ein
Programm von Gisela Keiner und mit Peter Niemeyer |

„...ja
wo reiten sie denn?“
(frei nach Loriot)
Ich habe sie mit meinem Kollegen Peter Niemeyer kurz in
meinem „Kleinen Theater auf dem Lande“ angehalten
und bearbeitet...! |
Die Niflungen, die Nibelungen, die uns – retour
– aus Norwegen über die Thidrekssaga, die Didrik
von Bern/Bonn Saga, erreichten, lebten in Virnich bei
Zülpich. (H. Ritter-Schaumburg: „Die Nibelungen
zogen nordwärts“).
Nach
der bekannten Familientragödie zwischen Siegfried,
Krimhild, Brunhild, Hagen und König Gunter zogen
die Niflungen bei mir den Niflungenbach entlang, heute
Neffelbach, über Neuss nach Soest, zum Hünen-König
Attala, wo sich ihr Schicksal erfüllte.
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| „Netzwerk
Mittelalter - eine Momentaufnahme“
Ein Programm von und mit Gisela
von Müddersheim |
"Zeitzeugen - ja? - Sie haben Zeit, ich kann zeugen, - von
einem Moment in der Geschichte des Mittelalters, der Zeit so um
1200, der Zeit eines Aufbruchs zu etwas Neuem, so wie ein Aufbruch
in die Moderne!
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...die
Netzwerke funktionierten damals schon ebenso gut
wie heute - mit wirklich imponierenden Ausmaßen: die
Via Regia, die Königsstraße von Paris nach Kiew
- die Bernsteinstraße nach St. Petersburg - die Seidenstraße
von Rom aus über den ganzen Orient usw. usw. Die Wasserstraßen:
von der Hanse, die sie von den Wikingern übernommen hatten,
zu Handelsstraßen umfunktioniert und die Netzwerke der
Kultur, die sich daraus ergaben. Aber wichtig ist mir auch
von den großen Frauen der Zeit zu erzählen, z.
B. Hildegard v. Bingen; von den Mystikerinnen, die einmalig
- leider - in der Geschichte des Christentums eine eigene
weibliche Theologie entwickelt hatten, und damit das Todesurteil
für eigenes weibliches Denken für 500 Jahre unterschrieben...
neun Millionen "Hexen"verbrennungen.
Eine Momentaufnahme, die natürlich mit
dem Minnelied die Atmosphäre dieser Zeit beschreibt.
Walther v. der Vogelweide und Friedrich
II - mit Auszügen aus seinen Tagebüchern:
"Mann aus Apulien" - sind die wirklichen Zeitzeugen,
die ich im zweiten Teil zu Wort kommen lasse. Die Drehleier
und sonstiges - Lieder, Gedichte - unterstützen das Vergnügen
am Mitdenken in einer vergangenen und doch in vielem auch
so nahen Zeit! |
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Literarische Performance in Bühnenbild und Kostüm,
mit Drehleier und diversen Instrumenten.
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Zum Vergrößern bitte anklicken!
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| „Korsagerie,
Korsagerie, wer dich benützt, vergisst Dich nie“
Ein Abend über
Julie Schrader von und mit Gisela
Keiner - über eine ungewöhnliche Frau und Dichterin in
der Wilhelminischen Zeit |
Der "welfische Schwan" wurde sie genannt und die "Sappho
aller Welfen". In Hannover 1881 geboren, nahm sie sich von schwerer
Krankheit heimgesucht, 1939 das Leben.
Gisela Keiner schlüpft in die Rolle dieser außergewöhnlichen
Frau, gibt Einblick in das literarische Werk und das Leben dieser
fast vergessenen Dichterin, die der erotischen Lust und der Liebe
zur Poesie gleichermaßen zugetan war. Julie Schrader liebte,
dichtete und schrieb mit einer Unbefangenheit, Direktheit und einem
Mutterwitz, de ganz und gar ungewöhnlich war für ihre Zeit
- und erst recht für eine Frau. Unüblich war auch, dass
sie ihren Lebensunterhalt als Hausdame und Vorleserin bei der "besseren
Gesellschaft" verdiente. Nebenher erlöste sie prominente
Künstler, Adelige und Bürgersöhne von Prüderie
und Liebesnöten, wobei das Geschenk der Lust ihr Lohn genug war.
Aussagen zur Biographie, Ausschnitte aus dem Dichtwerk und eigene
Erklärungen zu gesellscahftlichen und politischen Gegebenheiten
verdichtet Gisela Keiner zu einem schwesterlichen Dialog, der auch
Bezüge zur Gegenwart herstellt.
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NGZ
vom 10.04.2001:
"Zwei Frauen zogen die Zuschauer in den Bann"
Neuss. Obwohl die Autorin Julie Schrader vor 100 Jahren
lebte und sich im Laufe der Zeit Vieles grundlegend verändert
hat, sind ihre Texte immer noch faszinierend. Die Schauspielerin
Gisela Keiner war begeistert von Julie Schraders Witz und
ihrem starken Verlangen auf eigenen Beinen zu stehen. (...)
In dem zweistündigen Programm lernt der Zuschauer die
Autorin gut kennen. Gisela zieht die Zuschauer schnell mit
in den Bann dieser Frau, so dass gar nicht mehr klar ist,
von wem der Zuschauer so angetan ist; von den texten Julie
Schraders oder von der ungeheuren Freude der Schauspielerin,
die diese Texte präsentiert. Am Ende ist es wohl beides.
Herzlichen Ablaus gab es am Schluss deshalb für beide
Frauen. (Janine Oswald)
Rheinische Post vom 09.10.2000:
"Julie Schrader wieder zum Leben erweckt"
(...) Bühnenbild übertraf Erwartung Die Erwartungen
wurden schon durch das Bühnenbild selber übertroffen,
denn der Eindruck entstand, als handele es sich um das Zimmer
der Julie Schrader. Dann erschien sie - Julie Schrader,
der "welfische Schwan" alias die kostümierte
Gisela Keiner. (...) Die Schauspielerin verstand es ausgezeichnet,
die tragikmischen Worte von Julie Schrader mit gestik und
Mimik umzusetzen. Viel Applaus am Ende. Der Applaus am Ende
gleich zwei Personen: einmal der hervorragenden Darbietung
von Gisela Keiner, die Julie Schrader wieder zum Leben erweckte,
aber auch zum anderen der begabten Dichterin und Schriftstellerin
selbst, die zu ihrer Zeit alle konvetionellen Schranken
durchbrach, ihre Lust und all das, was sie bewegte, ohne
Umschweife oftmals mit viel Witz schilderte. (Eva Weingärtner)
Literarische Performance in Bühnenbild und
Kostüm.
Aufführungen: Neuss, Bonn, Disternich, Stuttgart etc.
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| „Die
lästerliche Vorweihnacht vom Rhein“
Ein
Programm von und mit Gisela Keiner |
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Mal was eigenes zu machen war der Antrieb.
Bei dem berühmten Volksliedsammler Professor Klusen -
überzeugter Rheinländer - fand ich was ich suchte.
Er schenkte mir - ein großes Danke! - ein Büchlein mit
alten niederrheinischen Volksliedern, die er gesammelt hatte.
Und siehe da, ich fand im alten bäuerlichen vorweihnachtlichen
Leben was ganz anderes, als die sentimentale Vorweihnacht
meiner Kindheit - von der heutigen Vorweihnacht ganz zu schweigen
- und so heißt mein Programm: "Die lästerliche
Vorweihnacht vom Rhein" - ich selbst komme aus Krefeld
und habe dazu natürlich eine besondere Beziehung.
Ich
bedanke mich für die Mitarbeit von Paula Mader und Petra
Wuttke.
Literarische Performance in Bühnenbild und Kostüm,
mit Drehleier, Glockenspiel und diversen Instrumenten. Dauer
der Vorstellung: gut eine Stunde (Pause mögl.).
Vorstellungen: seit 1990 in Neuss, Krefeld, Grevenbroich,
Bonn u.a.
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Installationen - bildende Kunst
1.
Installation mit Audiocollage 1984
"S'Triptychon weiblich: Einflüsterungen"
mit
CD
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2.
Installation mit Toncollage 2003 (UN 2003 "Wasser")
"Wasserschnecke, 1936 geb. im Zeichen
des Krebs" mit
CD
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Gastperformance |
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